Dienstag, 21. August 2018

Sauerteigbrot aus Roggenvollkornmehl

In der Schule gab's belegte Brot, während der Ausbildung gab's belegtes Brot und im Studium gab's belegtes Brot. Doch dann kam eine Zeit, da mochte ich plötzlich kein Brot mehr. Brot vom Backshop im Supermarkt, bääääääh. Brot vom Bäcker meist auch bääääh. Ewiges Ausprobieren, welches mir am besten schmeckt, auch bääääh. Doch nun bin ich plötzlich Brotesser. Wie kann das sein? Ganz einfach: Selbst gebackenes Sauerteigbrot ohne Backmischung und Hefe, dafür mit langer Teigführung für mehr Geschmack und Bekömmlichkeit.


Rezept für mein Sauerteigbrot


Ihr benötigt folgende Zutaten:
  • 50g Natursauerteig (Bitte kein Sauerteigextrakt verwenden!)
  • 900g Roggenvollkornmehl (Ich nehme immer das von Alnatura oder DMbio
  • 600ml Wasser
  • 18g Salz
  • 1 TL Brotgewürz

Zunächst mische ich 50g Sauerteig mit 250ml Wasser und 220g Roggenvollkornmehl. Das lasse ich mindestens 15 Stunden in einem warmen Zimmer (mindestens 25 Grad) abgedeckt reifen.


1. Schritt: Sauerteigansatz

Nach der ersten Ruhezeit löse ich 18g Salz in 350ml warmem Wasser auf. Das gesalzene Wasser schütte ich dann auf den vorgereiften Teig und vermische es mit 440g Roggenvollkornmehl.





Diese Mischung muss dann wieder abgedeckt mindestens 3 Stunden reifen. Bevor es weiter geht, nehme ich immer 50g Sauerteig ab, damit ich beim nächsten Mal erneut ein Brot backen kann. Am besten stellt ihr den in einem Einmachglas in den Kühlschrank. Dort ist er mindestens 14 Tage haltbar.


Ist das erledigt, kommen 240g Roggenvollkornmehl und das Brotgewürz zum Teig. Das knete ich ordentlich und lege den Laib in ein bemehltes Gärkörbchen. Dort lasse ich den Teig dann nochmal 1 bis 6 Stunden reifen bis er sich deutlich vergrößert hat.



Ist das geschehen, kommt der Teigling auf ein bemehltes Backblech und dann in den vorgeheizten Ofen, zunächst für 10 Minuten bei 250 Grad (Ober- und Unterhitze) und dann bei 180 Grad nochmal mindestens 65 Minuten bis die Kruste schön dunkel ist. Gleich zu Beginn des Backvorgangs stelle ich einen Topf mit Wasser in den Ofen.



Ihr könnt auch geröstete Zwiebeln, Nüsse und Co. in den Teig mengen. Das gibt dem Sauerteigbrot eine zusätzliche Geschmacksnote.


Viel Spaß beim Nachbacken und schmecken lassen!