Samstag, 8. September 2018

Brandnooz Box August 2018 [Unboxing/Werbung]

Wuhu, bei der Brandnooz Box vom August schaffe ich es sogar zeitnah, euch zu zeigen, was enthalten war.

Genuss Box September 2018 [Unboxing/Werbung]

Das Motto im September lautet "Duftig, deftig, delikat!". Was sich da wohl in der Genuss Box verstecken mag? Huch, das hat sich fast gereimt :D

Genuss Box August 2018 [Unboxing/Werbung]

Die rote Kiste brachte im August "Gute Gaben der Natur". Natürlicher Genuss sollte im Vordergrund stehen. Doch konnte das die Genuss Box im August 2018 auch versprechen?

Mittwoch, 5. September 2018

Genuss Box Juli 2018 [Unboxing/Werbung]

Mit der Genuss Box im Juli 2018 ging es "Hocherfreut in den Hochsommer". So lautete jedenfalls das Motto der roten Kiste. Und ja, ich weiß, ich bin erneut viel zu spät mit meinem Unboxing.

Brandnooz Box Juli 2018 [Unboxing/Werbung]

Mein Zeitmanagement ist miserabel. Daher erst jetzt den Blick in die Brandnooz Box vom Juli 2018. Das Motto war "Rein ins Vergnügen" und sollte viele neue Produkte einläuten.


Dienstag, 21. August 2018

Sauerteigbrot aus Roggenvollkornmehl

In der Schule gab's belegte Brot, während der Ausbildung gab's belegtes Brot und im Studium gab's belegtes Brot. Doch dann kam eine Zeit, da mochte ich plötzlich kein Brot mehr. Brot vom Backshop im Supermarkt, bääääääh. Brot vom Bäcker meist auch bääääh. Ewiges Ausprobieren, welches mir am besten schmeckt, auch bääääh. Doch nun bin ich plötzlich Brotesser. Wie kann das sein? Ganz einfach: Selbst gebackenes Sauerteigbrot ohne Backmischung und Hefe, dafür mit langer Teigführung für mehr Geschmack und Bekömmlichkeit.


Rezept für mein Sauerteigbrot


Ihr benötigt folgende Zutaten:
  • 50g Natursauerteig (Bitte kein Sauerteigextrakt verwenden!)
  • 900g Roggenvollkornmehl (Ich nehme immer das von Alnatura oder DMbio
  • 600ml Wasser
  • 18g Salz
  • 1 TL Brotgewürz

Zunächst mische ich 50g Sauerteig mit 250ml Wasser und 220g Roggenvollkornmehl. Das lasse ich mindestens 15 Stunden in einem warmen Zimmer (mindestens 25 Grad) abgedeckt reifen.


1. Schritt: Sauerteigansatz

Nach der ersten Ruhezeit löse ich 18g Salz in 350ml warmem Wasser auf. Das gesalzene Wasser schütte ich dann auf den vorgereiften Teig und vermische es mit 440g Roggenvollkornmehl.





Diese Mischung muss dann wieder abgedeckt mindestens 3 Stunden reifen. Bevor es weiter geht, nehme ich immer 50g Sauerteig ab, damit ich beim nächsten Mal erneut ein Brot backen kann. Am besten stellt ihr den in einem Einmachglas in den Kühlschrank. Dort ist er mindestens 14 Tage haltbar.


Ist das erledigt, kommen 240g Roggenvollkornmehl und das Brotgewürz zum Teig. Das knete ich ordentlich und lege den Laib in ein bemehltes Gärkörbchen. Dort lasse ich den Teig dann nochmal 1 bis 6 Stunden reifen bis er sich deutlich vergrößert hat.



Ist das geschehen, kommt der Teigling auf ein bemehltes Backblech und dann in den vorgeheizten Ofen, zunächst für 10 Minuten bei 250 Grad (Ober- und Unterhitze) und dann bei 180 Grad nochmal mindestens 65 Minuten bis die Kruste schön dunkel ist. Gleich zu Beginn des Backvorgangs stelle ich einen Topf mit Wasser in den Ofen.



Ihr könnt auch geröstete Zwiebeln, Nüsse und Co. in den Teig mengen. Das gibt dem Sauerteigbrot eine zusätzliche Geschmacksnote.


Viel Spaß beim Nachbacken und schmecken lassen!


Fermentieren - Der neue Slow Food-Trend [Rezension/Werbung]

Fermentieren gehört eindeutig zu den Slow Food-Trends. Im vergangenen Herbst habe ich bereits Sauerkraut angesetzt. Das Rezept habe ich aus einem Kochbuch für deutsche Küche. Doch leider gab es dort nicht wirklich viele Infos zur Herstellung, Lagerung und Haltbarkeit. Ein Überblick über Milchsäure und Gärung fehlte mir. Daher kam das Buch "Einfach fermentieren" gerade recht. Es liegt bereits seit einem Jahr auf meinem Schreibtisch und fristete sein Dasein. Nun will ich es euch aber endlich vorstellen und verraten, was ich daraus für meinen Alltag mitgenommen habe.


Kurz zum Inhalt von "Einfach fermentieren" von Anette Sabersky


"Fermentierte Lebensmittel sind echte Superfoods: Gemüse, Milch, Brot und Co., die mithilfe von Bakterien verwandelt werden, sind aromatischer, nährstoffreicher, besser bekömmlich und helfen sogar beim Abnehmen. Ernährungsexpertin Annette Sabersky zeigt in einfachen Schritten, wie das Fermentieren funktioniert, gibt Tipps zum Gelingen und Einkaufshilfen für alle, die keine Zeit zum Selbermachen haben." (Quelle: Klapptentext)

Meine Meinung zum Buch


Autorin Annette Sabersky ist ein großer Fan von "Fermentos". Und nicht nur sie: Diese traditionelle Technik wird gerade neu entdeckt und ist quasi in aller Munde. Beim Fermentieren werden Lebensmittel mit Hilfe von Bakterien, Pilzen oder Enzymen umgewandelt. Durch diesen Prozess werden sie haltbarer, genießbar und sogar bekömmlicher. Sabersky gibt in "Einfach Fermentieren" nicht nur einen umfassenden Einblick in diese Technik, sondern zeigt auch, wie man selber Fermentos ansetzen kann. Sauerkraut, Kimchi, Joghurt, Kefir, Roggenbrot, Holunderblütensekt und Kombucha sollen mit den Rezepten im Buch auch Anfängern gelingen.

Wer in diesem Buch Bilder sucht, wird leider enttäuscht. Es ist ein reiner Wissensspeicher und verzichtet vollkommen auf Grafiken und Co. Das braucht es aber auch gar nicht: Immerhin steckt es voller Fakten. Das Buch gliedert sich in fünf Kapitel. Zunächst gibt es einen Einblick in die Welt der Fermento-Lebensmittel. Danach geht die Autorin auf die gesundheitlichen Vorteile fermentierter Lebensmittel ein. Wer nicht selbst fermentieren will, bekommt im dritten Abschnitt Tipps für den Einkauf an die Hand. Abschließend erklärt Sabersky, wie das Fermento-Prinzip im Detail funktioniert und teilt einige Basic-Rezepte mit ihren Lesern. Alles ist leicht verständlich geschrieben und teilweise mit Studie unterlegt.

Mir hat es besonders Sauerteig angetan. Eigentlich zähle ich mich nicht zu den Brotessern. Statt nach Feierabend eine Scheibe Brot mit Käse zu essen, stelle ich mich lieber in die Küche und koche mir noch etwas. Brot vom Bäcker oder aus Backshops hat meist leider nur noch wenig mit dem traditionellen Handwerk zu tun. Im Großteil kommen Backmischungen zum Einsatz, bei denen der Teig mit Hilfe von Hefe schnell aufgehen soll. Doch dabei bleibt leider das Aroma auf der Strecke, was durch Zusatzstoffe wieder reingebracht werden soll. Darauf habe ich absolut keinen Appetit.

Doch dann hat meine Mutter selbst gebackenes Sauerteig-Brot ohne den Zusatz von Hefe mitgebracht. Und ich muss sagen: Einfach lecker! Ein Brot selbstzubacken ist zwar mit einem zeitlichen Aufwand verbunden, dafür erhält man dann aber auch ein Brot mit vielen Ballaststoffen, welches lange satt macht, den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht hält und die Verdauung in Schwung bringt. Übrigens soll Gluten nach einer Gehzeit von 24 Stunden sogar fast komplett aufgebraucht sein. Für Menschen mit Unverträglichkeiten ideal.


Seit ein paar Wochen backe ich also jede Woche mein eigenes Sauerteigbrot, welches ausschließlich aus Roggenvollkornmehl, Wasser, ein bisschen Salz und Gewürzen besteht. Allerdings habe ich meinen Sauerteig anders als im Buch erklärt angesetzt. Ich habe nämlich keine Hefe verwendet (finde ich irgendwie unsinnig), sondern habe von meiner Mutter ein bisschen Sauerteig bekommen. Mein Brot-Rezept findet ihr hier. Als nächstes probiere ich den Holunderblütensekt aus. Dafür muss ich allerdings noch bis zum Frühling warten.

Fazit: Für Anfänger genau das richtige Buch, um das Prinzip des Fermentierens zu verstehen und mit den ersten Rezepten durchzustarten.

Das Buch bekommt von mir fünf von fünf Bewertungsvögelchen.





Titel: "Einfach fermentieren"
Autor: Anette Sabersky
Verlag: Heyne
Seiten: 256
Preis: 9,99 Euro
ISBN: 978-3-453-60400-1

Habt ihr schon mal Sauerkraut, Sauerteigbrot oder Joghurt selbst gemacht?









Das Buch wurde mir kostenlos durch den Verlag zur Verfügung gestellt. Die Rezension spiegelt jedoch meine persönliche Meinung wieder.

Mittwoch, 25. Juli 2018

Naturkosmetik für den Sommer [Werbung/Rezension]

Naturkosmetik selbst herzustellen, ist bei mir derzeit ein großes Thema. Warum müssen in Produkten für Haar und Körper Stoffe enthalten sein, die potenziell gefährlich für mich sind? Ich möchte wissen, was ich mir auf die Haut schmiere. Wenn ich meine Naturkosmetik selbst mache, weiß ich genau, was drin ist. Mein erstes Buch zu dem Thema, welches ich gelesen habe, war "Natürlich schön, Naturkosmetik leicht gemacht" von Christina Kraus. Mittlerweile ist ihr drittes Buch erschienen und vom Verlag hab ich ein Exemplar bekommen. "Naturkosmetik für den Sommer. After-Sun-öl, Beach Waves Spray, Sugar Scrub und mehr" enthält Rezepte, die speziell für die Bedürfnisse der Haut im Sommer zusammengestellt wurden.


Kurz zum Inhalt von "Naturkosmetik für den Sommer" von Dr. Christina Kraus


"Naturkosmetik für natürliche Schönheit - Cremes, Peelings und After-Sun-Pflege: verwöhnende Kosmetikprodukte für heiße Tage zum Selbermachen. Sanfte und schonende Pflege dank natürlichen Inhaltsstoffen und fundiertem Expertenwissen. Mit wertvollen Tipps die eigene Haut kennenlernen und das passende Produkt kreieren." Quelle: Klappentext

Meine Meinung zum Buch


Das neue Buch von Dr. Christina Kraus "Naturkosmetik für den Sommer" strahlt den selben Charme und die Liebe zur Natur aus wie die beiden Bücher davor. Das Credo "Wahre Schönheit ist natürliche Schönheit" spürt man auf jeder Seite.

Doch bevor die Autorin den Leser in die heimische Rührküche schickt, gibt es noch ein paar Basics. Das Beste an dem Buch ist nämlich: Der Leser kann die Produkte auf die eigenen Bedürfnisse und Vorlieben anpassen.  So erklärt Kraus, welche individuellen Bedürfnisse die verschiedenen Hauttypen haben. Unreine Haut hat andere Ansprüche als ölige Haut. Die Autorin zeigt, welche Rohstoffe für welchen Typ am besten geeignet sind.


Außerdem erklärt Kraus, wie man Ölauszüge aus frischen Kräutern herstellt, einen Aufguss macht und was man über ätherische Öle, Blütenwasser, Pflanzenöle, Wachse, Emulgatoren, Tenside, Erden, Konservierungsmittel und Co. wissen muss. Dazu gibt es immer wieder Hinweise, zum Beispiel wie man ätherische Öle richtig dosiert. Ganz wichtig in der heimischen Rührküche: Die Hygiene. Da meist ohne Konservierungsstoffe gearbeitet wird, sollten Selbermacher auf eine strenge Sauberkeit achten. Kraus gibt Tipps, wie man das am besten in der eigenen Küche sicherstellt. Nach der kurzen und sehr leicht verständlichen Einführung in die Thematik geht es auch schon ans Eingemachte.


"An heißen Tagen liebt unsere Haut kühlende Sprays und leichte Texturen, die nicht aufliegen", schreibt die Autorin. Schutz vor Sonne, Chlor- und Salzwasser kommen ebenfalls dazu. Im Buch hat Dr. Christina Kraus knapp 30 einfache Rezepte für den Sommer zusammengestellt. Die Zutatenlisten sind nicht lang. Meist werden sogar Dinge benötigt, die jeder in der Küche oder sogar im eigenen Garten hat. So gibt es Rezepte für kühlendes Körperspray, Gesichtsmasken, Cremes, Deo und sogar ein Duschgel. Die Rezepte sind einfach und leicht verständlich. Neben einer kurzen Erklärung, welche Wirkung die Zutaten haben, und einer Zubereitungsanleitung gibt es zu jedem Rezept noch eine Anwendungsempfehlung. Gelegentlich findet sich unterhalb des Rezeptes noch eine Infobox mit Tipps und Tricks für natürliche Schönheit.


Übrigens verzichtet die Autorin bewusst auf ein Rezept für eine Sonnencreme. Der Grund: Den UV-Schutz einer selbst gemachten Creme zu bestimmen, ist nicht möglich. Um dem Leser keine "falsche Sicherheit" zu vermitteln, gibt es kein Rezept in dem Buch. Diese Herangehensweise finde ich sehr gut. Sie zeigt, dass Kraus hinter ihren Rezepten steht und dem Leser nur das auf den Weg gibt, was sie bedenkenlos weiterempfehlen würde.

"Smooth as Velvet" - Rezept für eine Rasiercreme

Das Rezept für die Rasiercreme habe ich bereits ausprobiert. Wenn ich mein aktuelles Deo aufgebraucht habe, kommt als nächstes die Deocreme dran. Hierbei verspricht Kraus nämlich, dass sie das Natron genau dosiert hat, damit es nicht zu Hautirritationen kommt. Genau das ist bei allen Rezepten, die ich bisher ausprobiert habe das Problem. Ich hoffe, die Deocreme aus dem Buch vertrage ich besser. Doch erst einmal das Rezept für die Rasiercreme für euch.


Für 50ml benötigt ihr: 25g Kokosöl, 25g Sheabutter, 12g Rizinusöl, 2 Tropfen Teebaumöl, 2 Tropfen Sandelholzöl

Zunächst müsst ihr das Kokosöl sowie die Sheabutter in einen Becher geben und in einem Wasserbad bei niedriger Hitze schmelzen lassen. Wenn beides flüssig ist, könnt ihr den Becher aus dem Wasserbad nehmen. Dann müsst ihr nur noch die ätherischen Öle zugeben und alles in ein Glas umfüllen. Und schwups, ist die Rasiercreme auch schon fertig. Kraus verspricht, dass die Zubereitung der Creme nur fünf Minuten bedarf. Und was soll ich sagen, es ging wirklich blitzschnell. Die Rasiercreme ist laut Buchangabe für alle Hauttypen geeignet. Nur wer unreine oder zu Akne neigende Haut hat, sollte auf die Creme besser verzichten.

Die Creme tragt ihr am Besten auf feuchte auf. Dann könnt ihr euch wie gewohnt rasieren. Danach einfach nur mit warmem Wasser abbrausen und schon ist die Haut nicht nur glatt, sondern auch noch geschmeidig weich. Ein Traum! Bei den aktuellen Temperaturen solltet ihr die Creme lieber im Kühlschrank aufbewahren, sonst schmilzt sie euch ganz fix weg.

Fazit: Ein wunderbares Buch um mit dem Selberrühren anzufangen.

Das Buch bekommt von mir fünf von fünf Bewertungsvögelchen.





Titel: "Naturkosmetik für den Sommer"
Autor: Dr. Christina Kraus
Verlag: EMF
Seiten: 96
Preis: 15,99 Euro
ISBN: 978-3-86355-872-7

Habt ihr ein Lieblingsnähbuch?











Das Buch wurde mir kostenlos durch den Verlag zur Verfügung gestellt. Die Rezension spiegelt jedoch meine persönliche Meinung wieder.

Brandnooz Box Juni 2018 [Unboxing]

Das Motto der Brandnooz Box im Juni 2018 "Spritziger Sommer" lässt auf viele erfrischende Leckereien schließen. Was es wohl sein wird?

Samstag, 7. Juli 2018

Genuss Box Juni 2018 [Unboxing]

"Frisch von der Farm und fit für Fußball" war das Motto der Genuss Box im Juni. Eigentlich dürfte ich bei diesem Motto gar nichts schreiben. Und das liegt nicht etwa daran, dass die deutsche Nationalmannschaft in der Vorrunde ausgeschieden ist. Nein! Denn wenn jemandem Fußball so richtig schön egal ist, dann mir. Ich möchte ehrlich gesagt, keine mit Fußball versehenen Produkte, keine Deutschlandfahnen auf Toilettenpapier und auch bitte keine Verallgemeinerungen wie "Wir spielen heute gegen Südkorea" oder "Wir sind aus der WM ausgeschieden". Nein, nicht wir, sondern die DFB-Elf hat gespielt und ist ausgeschieden. Basta! Ob in der Genuss Box nun genauso viel Fußball steckt, wie das Motto vermuten lässt? Ich hoffe nicht.

Brandnooz Box Mai 2018 [Unboxing]

Wie schnell die Zeit vorbeisaust. Da ist es schon wieder Juli und ich hab noch gar nicht gezeigt, was in meiner Brandnooz Box im Mai war. Ohje! Das Motto der Box war "Frühlingsfreuden zum Verkosten". Klingt jetzt im Hochsommer natürlich eigenartig. Aber lasst uns doch mal in die Box schauen.

Dienstag, 12. Juni 2018

Jetzt wird's rockig [Rezension]

Angesichts der kalten Temperaturen mag ich es gar nicht glauben, aber es ist Frühling und somit bald Sommer! Zeit also, die Hosen gegen Kleider und Röcke zu tauschen. Wie gut, dass die belgische Bloggerin Madame Zsazsa ein Nähbuch herausgebracht hat. Let's Rock!


Kurz zum Inhalt von "Rock Festival" von Mme Zsazsa


"Röcke braucht jede Frau: mit Falten oder in Bahnen, geknöpft oder gewickelt, eng anliegend oder weit schwingend... Leidenschaftliche Rockträgerinnen finden hier über 20 unwiderstehliche Modelle für kleine und große Ladys (von Größe 98 bis 46). Schnittmuster in Originalgröße, Step-by-Step-Anleitungen und -Illustrationen machen das Nähen zum Kinderspiel und lassen auch Anfängerinnen den Schritt zur kreativen Rockproduktion wagen." (Quelle: Klapptentext)

Meine Meinung zum Buch


"Rock Festival" erinnert an einen kunterbunten Zirkus aus dem Wilden Westen. Eine Manage mit einem wilden Mix aus fabelhaften Modellen. Madame Zsazsa verzichtet in ihrem Buch auf "unverständliche Nähterminologien". Röcke zu nähen, sei überhaupt nicht schwer, ist sich die Bloggerin sicher. Damit sie recht behält, hat sie das Buch in zwei Abschnitte unterteilt.




Im ersten Teil gibt's die theoretischen Grundlagen, die keinesfalls langweilen. Mit ihrem lockeren und frechen Schreibstil gewinnt die Autorin sofort das Herz ihrer Leser. "Die einzige Voraussetzung ist, im Abstand von 1 cm zur Stoffkante nähen zu können", erklärt sie gleich in den ersten Zeilen. Außerdem gibt Mme Zsazsa die wichtigsten Infos zu verschiedenen Stoffen, erklärt, wie man Maß nimmt, das Schnittmuster überträgt und mit dem Nähen anfängt. Am Ende des Buches gibt es sogar einen kleinen Test, bei dem alle genannten Techniken benötigt werden. Ich hab's nicht ausprobiert. ich habe mich nämlich für ein anderes Schnittmuster für meinen ersten Test entschieden. Dem Wickelrock.

Mein Testprojekt "Wickelrock"



Mit einem kleinen Nähkurs geht's auch schon in den Praxisteil. Insgesamt gibt es im Buch mehr als 20 Schnittmuster, jeweils für Groß und Klein. Dazu kommen jedoch noch einige Varianten, wie man die einzelnen Rockmodelle abwandeln kann oder aus anderem Stoff anfertigen kann.

Zunächst muss man das Schnittmuster abpausen und anschließend auf Stoff übertragen. Nach dem Zuschnitt kann das Nähen auch schon beginnen. Die Anleitung besteht zum einen aus Zeichnungen und kurzen Texten. zwischendurch gibt es von Madame Zsazsa immer wieder Tipps und Tricks, wie das Nähen noch leichter von der Hand geht. Für meinen Rock habe ich mich für grau gemusterten Jersey entschieden vom Holländischen Stoffmarkt. Insgesamt habe ich eine Stunden gebraucht. Mir gefällt er sehr gut. Und euch?


Fazit: Madame Zsazsa steckt jeden mit ihrer Leidenschaft an. Mit dem "Rock Festival" lädt sie in einen Zirkus voller Farben, Muster und Kreativität. Mit ihrem Buch macht das Nähen von Röcken jede Menge Spaß.

Das Buch bekommt von mir vier von fünf Bewertungsvögelchen.





Titel: "Rock Festival"
Autor: Mme Zsazsa
Verlag: Bassermann
Seiten: 160
Preis: 14,99 Euro
ISBN: 978-3-8094-3859-5

Habt ihr ein Lieblingsnähbuch?











Das Buch wurde mir kostenlos durch den Verlag zur Verfügung gestellt. Die Rezension spiegelt jedoch meine persönliche Meinung wieder.

Mein erstes Bullet Journal [Rezension]

Ich liebe Listen! Egal ob stupide Einkaufslisten, To-Do-Listen, endlose Nählisten oder unrealisierbare Muss-ich-unbedingt-mal-machen-Listen. Ich sammle sämtliche Geistesblitze, Einfälle und Ideen auf irgendwelchen Zetteln oder in meiner Notiz-App. So viele Listen und so wenig Zeit! Deswegen liebäugle ich vermutlich auch seit geraumer Zeit mit dem Bullet-Journal-Trend. Immerhin verfolgt er mich überall: Egal ob auf Instagram oder bei meinen Lieblingsbloggern. Bullet Journals sind einfach überall. Doch wie fange ich an? Was schreibe ich überhaupt alles rein? Und vor allem: Hilft mir so ein Bullet Journal wirklich dabei, mich besser zu organisieren und alle Aufgaben, die ich geplant habe, auch auszuführen? Oder verzettel ich mich mit einem selbst gestaltetem Notizbuch-Kalender genauso, wie auf meinen zahlreichen digitalen und analogen Listen? Jasmin Arensmeier gibt mit ihrem Buch "Gestalte dein Journal" Starthilfe.


Kurz zum Inhalt von "Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode" von Jasmin Arensmeier


"Wer einen individuellen und kreativen Planer will, greift jetzt zum Stift. Journaling heißt die sensationelle Methode, mit der man nicht nur alle Termine und To-dos im Blick hat, sondern auch Gedanken und Ideen festhält. So werden aus Tagträumen und guten Vorsätzen konkrete Ziele, die man Schritt für Schritt in die Tat umsetzt - sei es eine gesündere Ernährung, die Karriereplanung oder das große und kleine Glück. Dieses Buch zeigt mit inspirierenden Bildern und vielen Vorlagen, wie man das Journal aufsetzt, seinen eigenen Stil findet und mit Handlettering und Co. einen ganz persönlichen Begleiter entstehen lässt." (Quelle: Klappentext)

Meine Meinung zum Buch


"Ich plane meine Woche, denn das ist mein kleines Ritual geworden. Jeden Sonntag, parallel zum 'Tatort' mit einer Tasse Tee, unnötig vielen Kleinigkeiten und einer Menge Schnickschnack, die den Planer schöner machen. Neben dem angenehmen Effekt, etwas organisierter in die neue Woche zu starten, hat diese Stunde voller Ruhe, voller Zeit für mich etwas unheimlich Dekadentes an sich", schreibt Jasmin Arensmeier gleich zu Beginn in ihrem Buch "Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode". Ihr Weg zum Journaling klingt wie eine "kitschige Liebesgeschichte". Und das ist es auch: Es ist eine Passion. Ihre Liebe zu dieser kreativen Organisationsmethode spürt man auf jeder Seite, in jeder Illustration und in jedem Wort.



Die Autorin erklärt in ihrem Buch nicht nur die Bullet-Methode, sie inspiriert zugleich für einen eigenen Lebensplaner. Ein "Journal" ist ein leeres Notizbuch, was der Besitzer nach eigenen Wünschen selbst gestaltet und befüllt. Ein "Bullet Journal" (BuJo) ist eine Unterform. Es strukturiert Notizen und den persönlichen Kalender. Vermutlich weil es so einfach, leicht verständlich und so vielseitig einsetzbar ist, ist das Bujo mittlerweile in aller Munde, oder wohl besser Tasche.

"Du kannst dir Zeit nehmen für Dinge, die dir wichtig sind"


Arensmeier vergleicht Bullet Journaling mit einer Inventur der Gedanken. Man sortiert nicht nur die eigenen Gedanken, sondern priorisiert sie. Ein Mensch hat ungefähr 60.000 Gedanken pro Tag ein Journal meist nur 250 Seiten. Bullet Journaling ist eine Art Philosophie, die dabei hilft Gedanken, Notizen und Aufgaben zu priorisieren.

Die Autorin erklärt, was man unter Rapid Logging versteht, hilft bei der Auswahl des Notizbuches. Denn Notizbuch ist nicht gleich Notizbuch. Ich hätte nie geglaubt, dass es wichtig sei, sich über Format, Größe, Papier sowie dessen Farbe oder Lineatur Gedanken zu machen. Genauso wichtig ist das Wissen über verschiedene Stifte. Doch damit nicht genug: Sie gibt Tipps für Schablonen, Sticker und Stempel. Sie erklärt, wie man seine eigene Handschrift finden kann, und zeigt Beispiele für Überschriften, Schmuckelemente sowie Deckbätter.

Mich hat bisher übrigens die detailverliebte Gestaltung von Journals davon abgehalten, damit anzufangen. ich weiß doch jetzt schon, dass mich das ewige Gemale, Gebastele und die Verziererei davon abhält ein Journal zu beginnen. Doch Arensmeier zeigt verschiedene Stilrichtungen. Und wer hätte gedacht, neben dem Kreativ-Journaling gibt es noch das minimalistische Original und das Mixed Media Journal im Scrapbooking-Style. Übrigens gibt's auf den letzten Seiten des Buches einen Test, mit dessen Hilfe man herausfinden kann, welcher Bullet Journal-Typ man selbst ist. Und tada, was hätte anderes herauskommen sollen: Ich bin eher der minimalistische Typ. Der schlichte Typ, der darauf bedacht ist, die eigene Produktivität zu steigern. Das stimmt exakt. Auch beim Nähen stehe ich eher weniger auf unnötigen Schnickschnack. Hauptsache ein ansprechendes Design, praktisch und übersichtlich.


Nachdem die Autorin die Grundlagen des Journaling erklärt, geht's ans Eingemachte. Sie gewährt dem Leser einen Blick ins Buch und zeigt die beliebtesten Inhalte für ein Journal. Neben Index, Kalender (Jahres-, Monats- sowie Wochenübersicht), Tagesplanung, Zeitstrahl und Platz für unsere Gedanken, erklärt sie, was ein Braindump ist oder was man unter der Eisenhower-Matrix versteht. Zudem gibt sie dem Leser verschiedene Tipps mit auf den Weg, wie man die einzelnen Elemente des Journals gestalten und strukturieren kann.

Zudem zeigt Jasmin Arensmeier Dinge, die man nicht in einem Journal vermutet. Oder wer geht denn davon aus, dass man darin Wetterprognosen, Schlafenszeit, Mondphasen, Dankbarkeitslisten, Challenges oder auch einen Wassertracker. Wer rechnet denn damit? Aber ihre Ideen und Vorschläge sind super. Sie liefert sogar eine Liste mit 99 verschiedenen Dingen, für die man einen Gewohnheitstracker nutzen kann.

So ein Journal mit aufgeschriebenen Gedanken, Notizen, Aufgaben und Termin ist ja schön und gut, doch was ist, wenn man eigentlich Probleme mit dem eigenen Zeitmanagement hat? Ich bin Profi, mich zu verzetteln und dann mit der unwichtigsten, weil am schnellsten zu erledigenden Aufgabe zu beginnen. Und auch dafür weiß die Autorin einen Rat und gibt Tipps, wie man die eigene Produktivität steigert.

Neben der ganzen Theorie gibt's aber auch noch den Kreativ-Teil im Buch. In DIY-Projekten erklärt sie, wie man sich einen Einband, Stiftehalter oder auch Stempel bastelt.



Ich habe mir jetzt schon mal ein leeres Notizbuch gekauft. Zunächst fange ich allerdings mit einem Näh-Bujo an. Dazu hat mich vor einiger Zeit bereits Fredi von Seemannsgarn inspiriert. Seit dem Buch von Jasmin Arensmeier bin ich hochmotiviert, mit meinem nächsten Nähprojekt in die Welt des Journaling einzutauchen. Vielleicht starte ich danach auch ein weiteres Bujo. Wer weiß! Ideen habe ich jetzt jedenfalls genug.


Fazit: Pflichtlektüre für alle, die ein Bullet Journal anlegen wollen. Inspiration pur!

Das Buch bekommt von mir fünf von fünf Bewertungsvögelchen.





Titel: "Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode"
Autor: Jasmin Arensmeier
Verlag: Südwest
Seiten: 192
Preis: 15,00 Euro
ISBN: 978-3517096841

Wie haltet ihr eure Notizen fest?










Das Buch wurde mir kostenlos durch den Verlag zur Verfügung gestellt. Die Rezension spiegelt jedoch meine persönliche Meinung wieder. 

Montag, 28. Mai 2018

Genuss Box Mai 2018 [Unboxing]

Die Genuss Box im Mai 2018 kam mit dem Motto "Herrlich herzhaft & lustig lecker" daher. Die Produkte sollen alles abdecken und für viel Ess- und Trinkvergnügen sorgen. Stimmt das?

Brandnooz Box April 2018 [Unboxing]

"Grüne Schale, guter Kern" heißt das Motto der Brandnooz Box im April. Ob das wirklich auf den Inhalt der grünen Kiste zutrifft?

Montag, 30. April 2018

Mein neues Sommerkleid Jakarta [Rezension]

Der Sommer steht bevor: Für Nähnerds wird es allmählich Zeit, mit der Produktion für die heiße Jahreszeit zu beginnen. Mit "Young Summer Fashion" will Annabel Benilan für schnell und einfach genähte Sommeroutfits sorgen. Ich hab's auspobiert.


Kurz zum Inhalt von "Young Summer Fashion" von Annabel Benilan


"Ob Kleid 'Saint Tropez', Rock 'Miami' oder 'Capri'-Shorts - mit 24 Kreationen für heiße Tage kommt garantiert Urlaubsfeeling auf! Selbst genäht werden die luftig-leichten Kleider, Röcke, Hosen und Tops zum It-Piece und Lieblingsbegleiter durch den nächsten Sommer. Die illustrierten Anleitungen und detaillierten Erklärungen zeigen step-by-step, wie die Projekte einfach und schnell genäht werden. Get ready for summer!" (Quelle: Klappentext)

Meine Meinung zum Buch


Im Buch "Young Summer Fashion" gibt's 24 verschiedene Modelle zum Nachnähen. Sämtliche Modelle sind nach Städten auf der ganzen Welt benannt.


Da bekommt man schon beim Lesen Lust auf den Sommer. Folgende Kleidungsstücke sind im Buch enthalten:

  • Kleid Jakarta
  • Top Ibiza
  • Rock Miami
  • Kleid Palma
  • Hose Malaga
  • Kleid Barcelona
  • Hut Honfleur
  • Latzhose Sydney
  • Kleid Sansibar
  • Jacke Casablanca
  • Top Palermo
  • Kleid Santiago
  • Top Cancun
  • Shorts Capri
  • Kleid Saint-Tropez
  • Rock Biarritz
  • Kleid Abidjan
  • Jumpsuit Saint-Malo
  • Kleid Essaouira
  • Top Bombay
  • Kleid Ajaccio
  • Gürtel Kuta
  • Rock Mykonos
  • Kleid Lissabon

Die Autorin verspricht, dass ihre Modelle schnell und einfach zu nähen sind. Daher hat sie den Inhalt des Buches aufs Wesentliche beschränkt. Es gibt keine Einführung ins Nähhandwerk, was sonst zum Standardrepertoire in Nähbüchern gehört. Mich stört das jedoch nicht. Ich überblättere die Einleitung sowie meist. Benilan erklärt alles wichtige für den Umgang mit dem Buch auf einer einzigen Seite. Für mich als lesefaulen Nähnerd perfekt. Die Autorin erklärt lediglich wie man anhand der Größentabelle die eigene Größe bestimmt, wie man das Schnittmuster erstellt und was man zum Nähen benötigt. Leider fehlt eine Angabe zur Nahtzugabe. Vielleicht habe ich sie auch übersehen, aber wenn dann war sie nicht prominent genug.

Die Anleitungen sind leicht verständlich. Die Autorin zeigt übersichtlich, wie viel Stoff man benötigt, und wie viele Schnittteile man vom Bogen abpausen muss. Außerdem erklärt sie, wie man den Stoff möglichst platzsparend zuschneidet. Die Nähanleitung erfolgt anhand kurzer Erklärungen und leicht verständlichen Zeichnungen. Sämtliche Modelle sind für Webware konzipiert, was es gerade für Anfänger leicht macht, die Modelle nachzunähen.

Zur Probe habe ich ein Kleidungsstück aus dem Buch nachgenäht. Ich habe mich für das erste Modell im Buch entschieden, dem Kleid Jakarta. Ich habe mich für einen leichten Baumwollstoff in Weinrot mit weißen Punkten entschieden. Es war an sich schnell zu nähen, nur der Stoff war ein wenig widerspenstig und ist regelmäßig verrutscht, was mich ein wenig aufgehalten hat, aber nun habe ich ein Sommerkleid, was ausnahmsweise mal nicht schwarz ist.



Fazit: Wer moderne Schnitte für Sommerkleidung aus luftig leichtem Baumwollstoff sucht, ist mit diesem Buch bestens versorgt.

Das Buch bekommt von mir vier von fünf Bewertungsvögelchen.









Titel: "Young Summer Fashion" (Originaltitel: "Couture pour l'été")
Autor: Annabel Benilan
Verlag: Südwest
Seiten: 96
Preis: 15,00 Euro
ISBN: 978-3-517-09668-1

Habt ihr ein Lieblingsnähbuch?











Das Buch wurde mir kostenlos durch den Verlag zur Verfügung gestellt. Die Rezension spiegelt jedoch meine persönliche Meinung wieder.