Samstag, 8. September 2018

Brandnooz Box August 2018 [Unboxing/Werbung]

Wuhu, bei der Brandnooz Box vom August schaffe ich es sogar zeitnah, euch zu zeigen, was enthalten war.

Genuss Box September 2018 [Unboxing/Werbung]

Das Motto im September lautet "Duftig, deftig, delikat!". Was sich da wohl in der Genuss Box verstecken mag? Huch, das hat sich fast gereimt :D

Genuss Box August 2018 [Unboxing/Werbung]

Die rote Kiste brachte im August "Gute Gaben der Natur". Natürlicher Genuss sollte im Vordergrund stehen. Doch konnte das die Genuss Box im August 2018 auch versprechen?

Mittwoch, 5. September 2018

Genuss Box Juli 2018 [Unboxing/Werbung]

Mit der Genuss Box im Juli 2018 ging es "Hocherfreut in den Hochsommer". So lautete jedenfalls das Motto der roten Kiste. Und ja, ich weiß, ich bin erneut viel zu spät mit meinem Unboxing.

Brandnooz Box Juli 2018 [Unboxing/Werbung]

Mein Zeitmanagement ist miserabel. Daher erst jetzt den Blick in die Brandnooz Box vom Juli 2018. Das Motto war "Rein ins Vergnügen" und sollte viele neue Produkte einläuten.


Dienstag, 21. August 2018

Sauerteigbrot aus Roggenvollkornmehl

In der Schule gab's belegte Brot, während der Ausbildung gab's belegtes Brot und im Studium gab's belegtes Brot. Doch dann kam eine Zeit, da mochte ich plötzlich kein Brot mehr. Brot vom Backshop im Supermarkt, bääääääh. Brot vom Bäcker meist auch bääääh. Ewiges Ausprobieren, welches mir am besten schmeckt, auch bääääh. Doch nun bin ich plötzlich Brotesser. Wie kann das sein? Ganz einfach: Selbst gebackenes Sauerteigbrot ohne Backmischung und Hefe, dafür mit langer Teigführung für mehr Geschmack und Bekömmlichkeit.


Rezept für mein Sauerteigbrot


Ihr benötigt folgende Zutaten:
  • 50g Natursauerteig (Bitte kein Sauerteigextrakt verwenden!)
  • 900g Roggenvollkornmehl (Ich nehme immer das von Alnatura oder DMbio
  • 600ml Wasser
  • 18g Salz
  • 1 TL Brotgewürz

Zunächst mische ich 50g Sauerteig mit 250ml Wasser und 220g Roggenvollkornmehl. Das lasse ich mindestens 15 Stunden in einem warmen Zimmer (mindestens 25 Grad) abgedeckt reifen.


1. Schritt: Sauerteigansatz

Nach der ersten Ruhezeit löse ich 18g Salz in 350ml warmem Wasser auf. Das gesalzene Wasser schütte ich dann auf den vorgereiften Teig und vermische es mit 440g Roggenvollkornmehl.





Diese Mischung muss dann wieder abgedeckt mindestens 3 Stunden reifen. Bevor es weiter geht, nehme ich immer 50g Sauerteig ab, damit ich beim nächsten Mal erneut ein Brot backen kann. Am besten stellt ihr den in einem Einmachglas in den Kühlschrank. Dort ist er mindestens 14 Tage haltbar.


Ist das erledigt, kommen 240g Roggenvollkornmehl und das Brotgewürz zum Teig. Das knete ich ordentlich und lege den Laib in ein bemehltes Gärkörbchen. Dort lasse ich den Teig dann nochmal 1 bis 6 Stunden reifen bis er sich deutlich vergrößert hat.



Ist das geschehen, kommt der Teigling auf ein bemehltes Backblech und dann in den vorgeheizten Ofen, zunächst für 10 Minuten bei 250 Grad (Ober- und Unterhitze) und dann bei 180 Grad nochmal mindestens 65 Minuten bis die Kruste schön dunkel ist. Gleich zu Beginn des Backvorgangs stelle ich einen Topf mit Wasser in den Ofen.



Ihr könnt auch geröstete Zwiebeln, Nüsse und Co. in den Teig mengen. Das gibt dem Sauerteigbrot eine zusätzliche Geschmacksnote.


Viel Spaß beim Nachbacken und schmecken lassen!


Fermentieren - Der neue Slow Food-Trend [Rezension/Werbung]

Fermentieren gehört eindeutig zu den Slow Food-Trends. Im vergangenen Herbst habe ich bereits Sauerkraut angesetzt. Das Rezept habe ich aus einem Kochbuch für deutsche Küche. Doch leider gab es dort nicht wirklich viele Infos zur Herstellung, Lagerung und Haltbarkeit. Ein Überblick über Milchsäure und Gärung fehlte mir. Daher kam das Buch "Einfach fermentieren" gerade recht. Es liegt bereits seit einem Jahr auf meinem Schreibtisch und fristete sein Dasein. Nun will ich es euch aber endlich vorstellen und verraten, was ich daraus für meinen Alltag mitgenommen habe.


Kurz zum Inhalt von "Einfach fermentieren" von Anette Sabersky


"Fermentierte Lebensmittel sind echte Superfoods: Gemüse, Milch, Brot und Co., die mithilfe von Bakterien verwandelt werden, sind aromatischer, nährstoffreicher, besser bekömmlich und helfen sogar beim Abnehmen. Ernährungsexpertin Annette Sabersky zeigt in einfachen Schritten, wie das Fermentieren funktioniert, gibt Tipps zum Gelingen und Einkaufshilfen für alle, die keine Zeit zum Selbermachen haben." (Quelle: Klapptentext)

Meine Meinung zum Buch


Autorin Annette Sabersky ist ein großer Fan von "Fermentos". Und nicht nur sie: Diese traditionelle Technik wird gerade neu entdeckt und ist quasi in aller Munde. Beim Fermentieren werden Lebensmittel mit Hilfe von Bakterien, Pilzen oder Enzymen umgewandelt. Durch diesen Prozess werden sie haltbarer, genießbar und sogar bekömmlicher. Sabersky gibt in "Einfach Fermentieren" nicht nur einen umfassenden Einblick in diese Technik, sondern zeigt auch, wie man selber Fermentos ansetzen kann. Sauerkraut, Kimchi, Joghurt, Kefir, Roggenbrot, Holunderblütensekt und Kombucha sollen mit den Rezepten im Buch auch Anfängern gelingen.

Wer in diesem Buch Bilder sucht, wird leider enttäuscht. Es ist ein reiner Wissensspeicher und verzichtet vollkommen auf Grafiken und Co. Das braucht es aber auch gar nicht: Immerhin steckt es voller Fakten. Das Buch gliedert sich in fünf Kapitel. Zunächst gibt es einen Einblick in die Welt der Fermento-Lebensmittel. Danach geht die Autorin auf die gesundheitlichen Vorteile fermentierter Lebensmittel ein. Wer nicht selbst fermentieren will, bekommt im dritten Abschnitt Tipps für den Einkauf an die Hand. Abschließend erklärt Sabersky, wie das Fermento-Prinzip im Detail funktioniert und teilt einige Basic-Rezepte mit ihren Lesern. Alles ist leicht verständlich geschrieben und teilweise mit Studie unterlegt.

Mir hat es besonders Sauerteig angetan. Eigentlich zähle ich mich nicht zu den Brotessern. Statt nach Feierabend eine Scheibe Brot mit Käse zu essen, stelle ich mich lieber in die Küche und koche mir noch etwas. Brot vom Bäcker oder aus Backshops hat meist leider nur noch wenig mit dem traditionellen Handwerk zu tun. Im Großteil kommen Backmischungen zum Einsatz, bei denen der Teig mit Hilfe von Hefe schnell aufgehen soll. Doch dabei bleibt leider das Aroma auf der Strecke, was durch Zusatzstoffe wieder reingebracht werden soll. Darauf habe ich absolut keinen Appetit.

Doch dann hat meine Mutter selbst gebackenes Sauerteig-Brot ohne den Zusatz von Hefe mitgebracht. Und ich muss sagen: Einfach lecker! Ein Brot selbstzubacken ist zwar mit einem zeitlichen Aufwand verbunden, dafür erhält man dann aber auch ein Brot mit vielen Ballaststoffen, welches lange satt macht, den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht hält und die Verdauung in Schwung bringt. Übrigens soll Gluten nach einer Gehzeit von 24 Stunden sogar fast komplett aufgebraucht sein. Für Menschen mit Unverträglichkeiten ideal.


Seit ein paar Wochen backe ich also jede Woche mein eigenes Sauerteigbrot, welches ausschließlich aus Roggenvollkornmehl, Wasser, ein bisschen Salz und Gewürzen besteht. Allerdings habe ich meinen Sauerteig anders als im Buch erklärt angesetzt. Ich habe nämlich keine Hefe verwendet (finde ich irgendwie unsinnig), sondern habe von meiner Mutter ein bisschen Sauerteig bekommen. Mein Brot-Rezept findet ihr hier. Als nächstes probiere ich den Holunderblütensekt aus. Dafür muss ich allerdings noch bis zum Frühling warten.

Fazit: Für Anfänger genau das richtige Buch, um das Prinzip des Fermentierens zu verstehen und mit den ersten Rezepten durchzustarten.

Das Buch bekommt von mir fünf von fünf Bewertungsvögelchen.





Titel: "Einfach fermentieren"
Autor: Anette Sabersky
Verlag: Heyne
Seiten: 256
Preis: 9,99 Euro
ISBN: 978-3-453-60400-1

Habt ihr schon mal Sauerkraut, Sauerteigbrot oder Joghurt selbst gemacht?









Das Buch wurde mir kostenlos durch den Verlag zur Verfügung gestellt. Die Rezension spiegelt jedoch meine persönliche Meinung wieder.