Dienstag, 6. September 2016

Fünf am Fünften - 5 Tricks, die deine Fotos professioneller aussehen lassen

Es ist wieder Zeit für die "Fünf am Fünften". Okay, es ist ein wenig zu spät. Aber besser spät als nie. Dieses Mal gibt es Tipps, die eure Fotos professioneller aussehen lassen. Die Tipps beziehen sich hauptsächlich auf digitale Spiegelreflexkameras (DSLR). Einige sind aber auch auf kompakte Digitalkameras und sogar die Kameras eurer Smartphones übertragbar.




1) Nutzt die manuellen Einstellungsmöglichkeiten

Jede DSLR bietet die Möglichkeit sämtliche Einstellungen (Fokus, Weißabgleich, ISO, Belichtungszeit, etc.) manuell einzustellen. Nutzt diese unbedingt! Zunächst ist es zwar ein wenig kompliziert, die Zusammenhänge zwischen der Belichtung und der Schärfe eines Fotos zu verstehen, aber es lohnt sich definitiv. Lest die Beschreibung eurer Kamera, lasst euch die Einstellungsmodi von einem Bekannten zeigen, spielt herum und probiert euch aus. Gleiches gilt für Digital- und Smartphonekamera. Einige bieten manuelle Einstellungsfunktionen. Probiert euch aus.

2) Lasst den Blitz aus

Direktes Blitzlicht ist ein absolutes Nogo. Zwar bekommt ihr scharfe Kanten, aber das Foto ist überhaupt nicht gleichmäßig belichtet, selbst ein Diffusor hilft oft nicht euer Licht weich werden zu lassen. Alles was ihr bekommt sind harte Schatten an Stellen, wo ihr sie nicht haben wollt. Setzt lieber auf vorhandene Lichtquellen (Ambient Light) und vergrößert lieber die Blende, erhöht die Belichtungszeit oder den ISO-Wert. Zur Not könnt ihr auch ein weißes Blatt Papier oder einen Reflektor verwenden, um Licht auf eine bestimmte Stelle in eurem Bild zu lenken. Das Verwenden von Blitzgeräten ist eine Wissenschaft für sich.

3) Nutzt die Dreier-Regel 

Oft macht man sich beim Fotografieren keine Gedanken über die Bildgestaltung. Hauptsache alles Wichtige ist erkennbar. Doch mit einem kleinen Kniff lasst ihr eure Bilder sofort spannungsvoller und ästhetischer aussehen. Auf jeder Kamera könnt ihr euch ein Raster mit je drei Linien in horizontaler und vertikaler Richtung anzeigen lassen. Diese Dreier-Regelung ist eine vereinfachte Form des goldenen Schnittes. Bildwichtige Inhalte solltet ihr unbedingt an den Schnittpunkten ausrichten. Wenn ihr also ein Portrait von einer Person macht, sollte ein Auge genau in einem dieser Schnittpunkte liegen. Habt ihr horizontale oder vertikale Linien im Bild macht es Sinn, diese an einer der Linien im Raster auszurichten. Wollt ihr eine Landschaft fotografieren, richtet den Horizont an einer der horizontalen Linien aus.

4) Wackeln vermeiden - Stativ, Reissack und Co.

Wollt ihr Nachts Fotos machen, ist es oft notwendig eine längere Belichtungszeit zu wählen und Selbstauslöser einzustellen. Damit das Bild nachher nicht verwackelt ist, solltet ihr ein Stativ oder einen Reissack verwenden. Dann ist eure Kamera stabil und das Foto perfekt. Wer beides nicht zur Hand hat, kann die Kamera auch auf den Boden, eine Mauer oder ähnliches legen.

5) Keine Instagram-Filter

Das Beste zum Schluss: Verwendet so wenig Filter wie möglich, am besten gar keine. Den ein gutes Foto braucht keinen Filter um schön auszusehen.

Welche Tipps zum Fotografieren habt ihr noch?


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