Freitag, 5. August 2016

Fünf am Fünften - 5 Tipps für weniger Müll

Seit einigen Wochen beschäftige ich mich mit dem Thema "Zero Waste". Stöbere auf Blogs nach Ideen, wie ich Müll - allen voran Plastikmüll - im Alltag vermeiden kann. Einige habe ich bereits umgesetzt, andere folgen noch und bei einigen weiß ich nicht, ob ich da wirklich auf eine Zero Waste-Variante (Klopapier etc.) umsteigen möchte. Hier nun ein paar Tipps, die man für den Anfang sehr einfach umsetzen kann, wenn man den täglich anfallenden Müll reduzieren möchte.



1) Lebensmittel unverpackt kaufen

Da ich in Leipzig wohne, habe ich das Glück mehrere Geschäfte in unmittelbarer Nähe zu haben, die Lebensmittel unverpackt verkaufen. Shia hat auf ihrem Blog "Wasteland Rebel" eine Liste mit sämtlichen Geschäften in Deutschland, die ihre Waren unverpackt anbieten. Auf dem Wochenmarkt gibt es Obst und Gemüse ebenfalls unverpackt. Wer das alles jedoch nicht in seiner Nähe hat, muss jedoch nicht verzagen. Auch im Supermarkt gibt es Obst und Gemüse lose und sogar Milch, Sahne und saure Sahne in Pfandflaschen. Außerdem sind viele Lebensmittel in einer Papierverpackung erhältlich.



Zudem könnt ihr viele Lebensmittel auch kostenlos vor eurer Tür bekommen. Stichwort - Wildkräuter und Streuobstwiesen. Einige Tipps liefert zum Beispiel das Buch "Mein Stadt-Kräuter-Buch" von Ursula Stratmann.

2) Jutebeutel zum Einkaufen mitnehmen

Viele Händler verzichten bereits auf Plastiktüten an der Kasse und verkaufen umweltfreundlichere Papiertüten. Auf Nummer sicher geht ihr jedoch mit einem Jutebeutel. Den könnt ihr einfach jedes Mal zum Einkaufen mitnehmen. Falls er mal schmutzig wird, könnt ihr ihn einfach in die Waschmaschine werfen. Ich habe immer einen in meiner Tasche. Meist nehme ich jedoch meinen Fahrradkorb zum Einkaufen.


3) Essen selber kochen

Wer sein Essen selbst kocht und auf Fertiggerichte verzichtet spart ebenfalls Müll, vorausgesetzt man kauft den Großteil seiner Zutaten unverpackt. Neben dem eingesparten Müll gibt es noch einen ganz anderen Vorteil: Es schmeckt meist besser und ihr wisst genau, was auf eure Teller kommt.

4) Lebensmittel in Gläsern einfrieren

Bleibt von einer Mahlzeit etwas übrig, müsst ihr es nicht wegwerfen oder in Plastikdosen einfrieren. Ihr könnt dafür auch Einmachgläser verwenden. Denkt dabei nur daran, dass ich die Gläser nicht randvoll füllt und den Deckel zunächst locker auflegt und später zuschraubt. So verhindert ihr, dass das Glas platzt.



5) Naturkosmetik verwenden oder selber machen

Shampoo, Duschbad, Creme und Kosmetika kommen leider nicht ohne Plastikverpackung aus. Doch das muss nicht sein. Denn all diese Produkte kann man sich auch selber herstellen. Das Buch "Natürlich schön - Naturkosmetik leicht gemacht" erklärt, wie das geht. Wer sich nicht alles selbst anrühren möchte, kann auf Seife zurückgreifen. Ich benutze für zum Duschen, zum Haare waschen und zur Gesichtsreinigung feste Seife von Manna. Nur mit der Haarseife bin ich nicht allzu zufrieden, da trotz Essigspülung Seifenrückstände in meinen Haaren sind. Als nächstes teste ich nun die von Sauberkunst. Außerdem nutze ich anstatt Wattepads nun selbstgenähte Pads aus Frottee, die ich immer und immer wieder waschen kann.




Welche Tipps habt ihr, um Müll zu vermeiden?


1 Kommentar:

  1. Liebe Anika,
    deine Tipps sprechen mir aus der Seele! Ich versuche auch so viel wie möglich unverpackt zu kaufen oder selbst herzustellen. Außerdem stelle ich mir bei jedem Kauf die Frage, brauchen wir das wirklich? Oft kam da schon die Antwort: Nein eigentlich nicht! Weiter so!
    Liebe Grüße MiLo

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