Mittwoch, 2. Dezember 2015

Brot - So schmeckt Heimat [Rezension]

Frisch gebackenes Brot schmeckt am besten. Wenn der Back-Tatort dann noch die eigene Küche ist, umso besser. Ich liebe den Duft von selbst gebackenem Brot. Umso mehr habe ich mich gefreut, als das Backbuch "Brot - So schmeckt Heimat" bei mir eingezogen ist. Doch hält das Buch was es verspricht?

Kurz zum Inhalt von "Brot - So schmeckt Heimat"


"Brot - So schmeckt Heimat" von Helene Weinold-Leipold

"Nichts geht über den unvergleichlichen Geschmack eines würzigen fränkischen Bauernlaibs, eines friesischen Schwarzbrots, knuspriger Berliner Schusterjungen oder leckerer Laugenbrezeln. Die heimatliche Vielfalt lässt keine Wünsche offen, und alles kommt knusperfrisch aus dem eigenen Ofen. Probieren Sie die bewährten Rezepte aus, und hüllen Sie Ihre Küche in den Duft köstlicher Brotspezialitäten. Die Einführung macht Sie mit der Kunst des Brotbackens vertraut , und die genauen Schritt-für-Schritt-Anleitungen garantieren den Backerfolg." (Quelle: Klappentext)

Meine Meinung zum Buch


Helene Weinold-Leipold hat im Buch "Brot - So schmeckt Heimat" ihre bewährten Lieblingsrezepte aus deutschen Landen zusammengestellt. Doch bevor es ans Backen geht, erklärt sie auf vier Seiten die Basics fürs Brotbacken. So erklärt sie, wie mit Hefe gebacken und ein Sauerteig angesetzt wird. Die Grundlagen werden durch einen kurzen Abschnitt "Warenkunde" ergänzt. Besonders gut finde ich es, dass Weinold-Leipold auch auf Probleme beim Backen eingeht. So erfährt der Leser, was er tun muss, wenn beim backen die Brotoberfläche einreißt oder das Brot beim backen flach bleibt.


Dann geht es auch schon ans Backen. Neben den Zutatenlisten und Anleitungen gibt es von der Autorin zu jedem Rezept eine persönliche Notiz, mit einer kurzen Geschichte, wieso dieses Brot zu ihren Lieblingen gehört. So erinnert das Holsteinische Feinbrot an Ferien am Meer, Gewürzsauerteigbrot gibt es zu Familienfesten und Mohnbrötchen schmecken am besten mit selbst gemachtem Johannisbeergelee.


Wo wir auch beim nächsten Punkt wären! Im Buch gibt es nicht nur Rezepte für Brot und Brötchen, sondern auch für Brotaufstriche und Ideen für die Verwertung von Brotresten. Natürlich immer gespickt mit hilfreichen Tipps der Autorin.

Dem Rezept für Zwiebelbrötchen konnte ich nicht widerstehen. Ich liebe die herzhaften Backwaren seit meiner Kindheit und so ging es Werk. Nach wenigen Stunden duftete es verführerisch nach frischen Zwiebelbrötchen in der ganzen Wohnen. Ein Traum! Mit Butter bestrichen sind sie ein Gedicht. 

Zwiebelbrötchen Rezept
Herzhaft würzige Zwiebelbrötchen


Rezept für Zwiebelbrötchen


Zutaten für 10 Brötchen:
  • 500g Weizenmehl (Type 405)
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 125ml lauwarme Milch
  • 3 Zwiebeln
  • 3 EL Öl
  • frisch gemahlener weißer Pfeffer
  • 2 TL Salz
  • 125ml laumwarmes Wasser
  • Butter zum Einfetten

Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe in die Mulde bröckeln und mit Zucker, etwas lauwarmer Milch und etwas Mehl zu einem Vorteig verrühren. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und den Vorteig 20 Minuten gehen lassen.

Inzwischen die Zwiebeln fein hacken. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Mit Pfeffer und einem 1/2 Teelöffel Salz würzen. Etwas abkühlen lassen.

Restliche Milch, Wasser, Zwiebeln und restliches Salz zum Vorteig geben. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und kräftig mit den Händen durchkneten.

Den Teig in zehn Portionen aufteilen und ovale Brötchen von vier Zentimetern Länge formen. Diese auf ein gefettetes Backblech setzen. Die Brötchen mit einem Küchentuch abdecken und 15 bis 20 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Brötchen an der Oberfläche mit einem scharfen Messer der Länge nach einschneiden. Auf mittlerer Schiene 30 bis 35 Minuten backen. Fünf Minuten vor Ende der Backzeit alle Brötchen mit heißem Wasser bestreichen.


Fazit: Schon beim Durchblättern des Buches läuft das Wasser im Mund förmlich zusammen. Es macht Lust darauf, die Rezepte auszuprobieren. Durch die leicht verständlichen Anleitungen und die sofortige Umsetzung der Rezepte ohne den Kauf exotischer Zutaten kann sich jeder den Duft und Geschmack von frisch gebackenem Brot schnell und einfach ins Haus holen.

Für das Buch gibt es von mir fünf von fünf Bewertungsvögelchen.




Titel: "Brot - So schmeckt Heimat"
Autor: Helene Weinold-Leipold
Seiten: 112
Verlag: Bassermann
Preis: 7,99 Euro
ISBN: 978-3-8094-3466-5

Das Backbuch könnt ihr direkt beim Verlag bestellen.

Backt ihr euer Brot selbst? Habt ihr ein Lieblingsrezept?








Das Buch wurde mir kostenlos durch den Bassermann Verlag zur Verfügung gestellt. Die Rezension spiegelt jedoch meine persönliche Meinung wieder.

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