Freitag, 6. Februar 2015

Wie ihr Indien in eure Küche holt!

Seit dem der wöchentliche Speiseplan nicht mehr vom Familienoberhaupt bestimmt wird, sondern ich mein eigener Küchenchef bin, wird es in meiner Küche zunehmend experimenteller. Da ich so gut es geht, auf Produkte mit Geschmacksverstärkern und künstlichen Aromen verzichte, lege ich viel Wert auf Gewürze und Kräuter - selbstgemachte Mischungen inklusive. Doch wie bin ich zur indischen Küche gekommen? Eine Freundin hat mich mit ihrem Wok verzaubert. Kochen mit dem Wok geht schnell, ist gesund und schmeckt lecker. Also habe ich mir auch einen zugelegt. Und dann kam alles Schlag auf Schlag: Gewürze vom Markt und aus dem Asia-Laden, ein Mörser und der Wunsch Neues auszuprobieren. Gerade die indische Küche passt mit diesen Voraussetzungen sehr gut. Über Wochen habe ich mit meinem persönlichen Würzmeister experimentiert, um das perfekte indische Vindaloo/Curry zu kochen. Hauptaugenmerk lag dabei auf der ausgewogenen Gewürz- und Kräutermenge. Nach dem Studium unzähliger YouTube-Tutorials und Indisch-Kochbüchern legten wir los. Herausgekommen ist dieses Rezept.


Zutaten


1 Zwiebel
1 Zimtstange
3 getrocknete Chilischoten
4 Kardamonkapseln
1/2 TL Nelken
1 TL Kurkuma
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL Bockshornkleesamen
1 TL gemahlener Korinader
2 TL Cayennepfeffer
2 TL Garam Massala
grobkörniges Meersalz
1 EL Knoblauchpaste
1 EL Ingwerpaste
1 Dose gestückelteTomaten
5 große Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
200g TK-Erbsen
1 rote Paprikaschote
125ml Kokosmilch
600g gewürfeltes Hähnchenfleisch
2 TL Tamarindenpaste

Zubereitung

Zuerst schält ihr die Kartoffeln und schneidet sie in kleine Würfel. Diese kocht ihr mit ein wenig Salz ungefähr 10 Minuten. Als nächstes bereitet ihr die Würzmischung vor. Dazu holt ihr aus den Kardamonkapseln die kleinen Körner heraus und zerreibt sie gemeinsam mit den Chilischoten, Nelken, Bockshornkleesamen sowie ein wenig Meersalz fein.

Nun könnt ihr die Zwiebel fein hacken und in ausreichend Sonnenblumenöl bei mittlerer glasig dünsten.
Dann gebt ihr eine Zimtstange zu den Zwiebeln und rührt ungefähr zwei Minuten. Dann könnt ihr unter ständigem Rühren die Gewürze aus dem Mörser sowie den Koriander, Cayennepfeffer, Garam Massala und Kreuzkümmel hinzugeben. Stellt sicher das die Temperatur nicht so hoch ist und das genügend Öl in der Pfanne oder im Wok ist, sonst duftet es bald nicht mehr so angenehm exotisch.


Nach ungefähr drei Minuten gebt ihr die Knoblauch- und Ingwerpaste hinzu und rührt weiter. hat sich aus den Gewürzen, den Zwiebeln und den Pasten eine homogene Masse gebildet, gebt ihr das Hähnchenfleisch hinzu. Dies könnt ihr auch weglassen und dafür Kichererbsen hinzugegeben. Dann ist es sogar vegan.

Sobald das Fleisch durchgegart ist, gebt ihr die gestückelten Tomaten in den Wok sowie die Erbsen, Paprikastücke und die Kokosmilch hinzu. Außerdem müssten in der Zwischenzeit die Kartoffeln fertig sein. Die Würfel gebt ihr ebenfalls in den Wok. Nun last ihr alles langsam vor sich hin köcheln, bis die Erbsen und der Paprika die gewünschte Bissfestigkeit haben. Nun die Temperatur erhöhen und unter Rühren die Soße sämig werden lassen. Am Schluss das Curry mit Cayennepfeffer und Garam Massala abschmecken. Je nach belieben könnt ihr noch Tamarindenpaste hinzugeben. Guten Appetit!








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